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Gemeiner Löwenzahn

Taraxacum officinale Wiggers.

Asteraceae (= Compositae) , Familie der Korbblütler;

Taraxacum ist eine außerordendlich formenreiche Gattung (über 240 Kleinarten!) und noch in fortlaufender Bildung neuer Sippen begriffen. Dies liegt an Unregelmäßigkeiten bei der Fortpflanzung (sog. Apomixis). Allein die Art des Gemeinen Löwenzahn umfäßt etwa 140 Kleinarten.

Der Löwenzahn trägt eine Unmenge volkstümlicher Bezeichnungen: z.B. Bitterblume, Pusteblume, Hundsblume, Kettenröhrlein, Milchstock, Mönchskopf, Wiesenlattich, Sommerwurzel, Kuhblume, Kuckucksblom, Bimbaum, Bettpisser, Lampe, Lichtblom, Bumbansbüsch, um nur einige zu nennen.

Leider wird der Löwenzahn wegen seiner kräftigen, fingerdicken, tief im Erdreich verankerten Wurzel und seiner Vermehrungsfreudigkeit von vielen Gärtnern als Unkraut bekämpft, obwohl seine heilenden Vorzüge (erst) seit dem 16. Jahrhundert bekannt ist. Traditionell wurden Blätter und Wurzel als harntreibendes Mittel eingesetzt, doch auch die gold-hellgelben Blüten können zu Heilzwecken verwendet werden.

Zuerst erwähnt wurde die Pflanze mit ihren tiefgrünen gezackten, dem Löwengebiß ähnelnden Blättern von arabischen Ärzten. Auf die aus dem nördlichen Europa und Asien stammende Pflanze wurde man hier relativ spät aufmerksam und entdeckte ihre mannigfaltigen Verwendungsmöglichkeiten:

Aus den jungen Blättern läßt sich ein appetitlicher Salat zubereiten, die frühjährlichen Knospen stehen im Geschmack den Kapern nicht nach. Die gerösteten Wurzeln dienten früher als Kaffeersatz und aus seinen Blüten kann man sogar Wein herstellen.

Hauptinhaltsstoffe des Löwezahns sind Bitterstoffe (Sammelbegriff "Taraxacin"), sowie Flavonoide. Im Milchsaft sind vorherrschend Cerylalkohol, Lactucerol, Inosit, Taraxacerin und Cholin enhalten; in der Wurzel Inulin, Gerbstoff und ätherisches Öl, in den Blättern Vitamin C und viel Kalium, in den Blüten Xanthophylle.

Die Blätter wirken stärker harntreibend als die Wurzel. Letztere stimuliert mehr die Funktion der Leber und Bauchspeicheldrüse und regt die Darmtätigkeit an, was in erster Linie die Verdauung fördert, aber auch zur Beseitigung unreiner Haut, Schuppen und Ekzeme beiträgt. Die Pflanze ist tatsächlich so wirkungsvoll, daß alleine ein Aufguß aus getrockneten Blüten als Haarspülung schnell und sichtbar gegen Schuppen hilft! Aber Vorsicht mit dem frischen Pflanzensaft! Wenn Kinder den Milchsaft aus den Stengeln saugen, kann es zu einer Taraxacinvergiftung kommen, die sich durch Übelkeit, Erbrechen, Durchfällen und starke Herzrythmusstörungen aüßert.





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