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Kakao

Kakao wird aus den getrockneten Samen des bis zu 15 m hohen Kakaobaumes gewonnen. Dieser Baum, ursprünglich in Südamerika heimisch, wird heute in den Tropen, z.B. von Amerika kultiviert.

Kakaoplantagen stellen hohe Ansprüche an Klima, Bodenqualität und sind gegen Schädling empfindlich.
Der Kakaobaum (Theobroma cacao) trägt das ganze Jahr über gleichzeitig Blüten, unreife und reife Früchte. Die rötlichen, ca. 20 cm großen, melonenförmigen Früchte beinhalten jeweils bis zu 50 mandelähnliche Samen, die Kakaobohnen.
Die Kakaobohnen werden aur der Frucht herausgelöst, im Gärhaus einer unter Selbsterhitzung verlaufenden Gärung (Rottung) ausgesetzt und anschließend getrocknet und geröstet.

Die Kakaomasse wird durch Mahlen, Walzen und Schleifen der Kakaokerne hergestellt.

Kakao enthält Kakaofett ("Kakaobutter"), Stärke, Eiweiß, Mineralzalze, Farb - und Gerbstoffe, sowie das dem Coffein ähnliche Theobromin (rund 1,5%).

Ein Becher Kakao liefert zudem für Calcium 25%, für Magnesium 15%, für Eisen 13% (weibl.) bzw 16 % (männl.) und für Vitamin B2, 12% des empfohlenen Tagesbedarfs eines Jugendlichen.

Man unterscheidet:

- nach Sorten: Forastero, Criollo und Amelonado.
- nach der geographischen Herkunft: amerikanisch, indisch, afrikanisch, asiatisch und australisch.
- nach der Stufe der Verarbeitung: Kakaobohnen, -bruch, -masse, aufgeschlossene Kakaomasse, - grus, -abfall und -schalen.

Kakaokerne, -bruch und -masse werden zu Kakaobutter, -pulver, Schokolade und Schokoladenüberzugsmasse verarbeitet.

Kakaoschalen (Testae cacao ) sind die Samenhüllen der Kacaobohnen. Die braunen Schalen duften angenehm nach Kakao und werden darum im getrockneten Zustand als Geruchsverbesserer vielen Teegemischen beigefügt.
Auch die Kakaoschalen enthalten Theobromin und Coffein und üben eine harntreibende und stimulierende Wirkung aus. So sind auch sie wirksame Bestandteile der entsprechenden Tees.
Die samenreichen Früchte des Kakaobaumes hängen direkt am Stamm.
Übrigens: Bis ins 18. Jahrhundert war die Herstellung von Schokolade Privileg der Apotheker. Sie wurde in verschiedenen Dosierungen als Medizin gegen allerlei Beschweden verabreicht.
Zudem mußte man die flüssige Schokolade in aufwendiger Handarbeit in die entsprechend feste Form bringen. Im Jahre 1819 wurde Schokolade erstmals von dem Schweizer Francois-Lois Cailler maschinell hergestellt





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