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Guarana

Wird aus den Samenkörnern der ursprünglich im Amazonasgebiet heimischen Schlingpflanze "paullinia cupana" gewonnen, die Botaniker zu den Seifenbaumgewächsen zählen.

Der merkwürdige Name erklärt sich aus den hohen Gehalt an schäumenden Saponinen;
Verwandte der Guaranapflanze wurden tatsächlich als Waschmittel genutzt.

Weitere Verwandte liefern den Eingeborenen natürliche pflanzliche Substanzen, die sie zur Herstellung von Insektenschutz, Pfeilgift oder als fiebersenkende Medizin und zur Behandlung von Schlangenbissen verwenden.

Bei uns heimisch ist das Seifenkraut, Saponaria officinalis ; bekannt ist evtl. die Litchi-Pflaume, Frucht eines südostasiatischen Seifenbaumes. Alle anderen Arten sind ungenießbar und nicht zum Verzehr geeignet.

Seit über 500 Jahren schätzen die brasilianischen Indianer die Kraft und Audauer verleihende Lianenfrucht, die sie zur Ünterstützung auf langen Wanderungen und bei Nahrungsmittelknappheit gegen Müdigkeit und Hunger als täglichen Proviant gebrauchten.

Die Quelle der Energie bildet das im Guaranasamen enthaltene Coffein, welches an Ballaststoffe gebunden ist und langsam über 6 bis 7 Stunden an den Körper abgegeben wird, ohne daßman es bedeutend merkt.

Die belebende Wirkung auf Körper und Geist verspürt man erst dann, wenn es darauf ankommt. Gleichzeitig stellt sich ein leichtes Sättigungsgefühl ein, das vor Hungerattacken schützt - selbstverständlich nur während dieser 6 bis 7 Stunden.

Nach der Ernte werden die Kerne der reifen Guarana-Frucht von den Indios getrocknet, geröstet, geschält und zermahlen; das so gewonnene Pulver wird mit Wasser verrührt, geknetet und zu Stangen geformt einige Wochen lang über speziell dafür ausgesuchten Hölzern geräuchert, um es haltbar zu machen.

Um sich nun einen Guarana-Drink, einen "Aqua branca", zu zubereiten, raspeln die Indios etwas von diesen Stangen ab und verrühren es in kaltem Wasser.

Eine andere Methode, die Samen zu verarbeiten, ist sie zu verreiben, mit Mehl zu mischen und in Bananenblätter gewickelt in Wasser zu kochen. Anschließend trocknet man diese Masse und bereitet Tee daraus zu.

Durch diese aufwendige traditionelle Aufbearbeitung wird das gebundene Koffein dem Körper zugänglich, und die Samen werden haltbar gemacht. Industrielle Massenverarbeitungsmethoden gewährleisten dies nur beschränkt, da Rückstände am Koffein nicht gänzlich entfernt werden, das Produkt ungenügend konserviert wird, unangenehm bitter schmekt und Magen und Darm reizt.

Die in Guaranasamen enthaltenen Ballaststoffe und Rohfasern verlangsamen die Abgabe des Koffeins an den Organismus. Dies wird schonender empfunden als die stoßweise Abgabe des Koffeins von gebrühtem Kaffee. Pflanzliches Eiweiß, Kohlehydrate und Mineralstoffe unterstützen diesen Vorgang und leisten ihren Beitrag zu diesem Gefühl des Fit- und Wachseins.

Aber Achtung ! Dosiert man das im Handel in Pulverform erhältliche Guarana zu hoch, hat das ein unangenehmes Völle- und Spannungsgefühl zur Folge, das einige Stunden andauern kann.

Ein oder zwei ... Löffelchen Guaranapulver mehr erhöhen also nicht die Leistungsfähigkeit, sonden verschlechtern das Allgemeinbefinden.





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