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Yohimbin (Yohimbe-Rinde)

C21H26N2O3, ein Indol-Alkaloid in Rauwolfia-Spezies, Hauptwirkstoff in der Yohimbe-Rinde, der als "Liebesholz" bezeichneten Rinde der Wurzel eines afrikanischen Baumes. Yohimbin wird therapeutisch gegen Bluthochdruck, bei Potenzschwäche und in der Augenheilkunde als örtliches Betäubungsmittel eingesetzt. Der Wirkstoff erweitert Arterien der Genitalorgane und erregt die im Rückenmark gelegenen Genitalzentren.

Die Wurzelrinde ist rezeptfrei in spezialisierten Apotheken und gut sortierten Kräuterläden erhältlich. Man bereitet sich - und dem Freund/der Freundin/den Freunden (!) - einen Tee zu, der nach etwa einer halben Stunde mit leichtem Frösteln, anschließend einem warmen Ziehen die Wirbelsäule hinab zu wirken beginnt. Gefühle intensivieren sich, das Wahrnehmungsvermögen wird angenehm beeinflußt ("Ineinanderschmelzen"), ohne daß man in einen Rausch verfällt.

Gibt man Vitamin C zum Yohimbe-Tee, schmeckt er besser, wirkt stärker und schon nach 15 Minuten. Mischt man Yohimbe, Ginseng und Damianablätter zu gleichen Teilen und bereitet sich daraus Tee, hat man einen Muntermacher für die ganze Nacht. ABER: Yohimbe ist mit Vorsicht, schwach dosiert und bewußt zu genießen. Von gleichzeitigem Alkoholkonsum rate ich dringend ab. Das kann einen Horror von Vergiftungserscheinungen auslösen. Im Falle des Yohimbe handelt es sich um einen sog. MAO-Hemmer. Die MAO (MonoAminoOxidase) ist ein Enzym, das Neurotransmitter wie Noradrenalin und Serotonin abbaut. Durch die Hemmung des Abbaus der MAO (-A) kommt es zu antidepressiver Wirkung. Ebenfalls treten Nebenwirkungen, wie schwere Wechselwirkungen mit anderen Substanzen und Nahrungsmitteln (durch Hemmung der MAO-B) auf. Die Wechselwirkungen führen zu einem hohen Blutdruckanstieg dessen Verlauf sogar tötlichen enden kann. Der gleichzeitige Gebrauch von Nasensprays, die adrenalinähnliche Substanzen enthalten, Asthmamitteln und Cocain sind darum dringend !!! zu vermeiden. Einen großen Bogen muß man auch um tyraminhaltige Nahrungsmittel machen: bestimmte Käsesorten, Rotwein, Leber und einige Bohnensorten. Durch die vom Abbau gehinderten Transmitter, können sich große Mengen eben dieser Transmitter Serotonin und Noradrenalin in den Nervenendigungen ansammeln. Folglich werden mehr Transmittermoleküle freigesetz, wenn die Neuronen stimuliert werden.





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