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Red Bull -> Der Rückzug!!!

Energy Drink-Bulle Mateschitz gibt nach Privatdedektiv unterlief Fehler Steirischer Wirt zwingt Red Bull in die Knie Red Bull wurde erstmals ein Rechtsstreit zu heiß:Überraschend gab der Getränke-Riese klein bei und zog seine Klage gegen den Bärnbacher Wirt Gerwin Kürzl zurück Bärnbach/Fuschl. Eine Klage gegen den steirschen Wirt Gerwin Kürzl sorgt bei Red Bull für Sodbrennen: Erstmals muß der Salzburger Getränke-Riese in einem Rechtsstreit klein bei- geben. Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz warf Kürzl vor, gegen das Unlautere Wettbe- werbsgesetz und das Markenschutzgesezt vestoßen zu haben. Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat jetzt einen Tag vor der entscheidenden Gerichtsverhandlung in Graz, die Klage gegen den Diskotheken-Betreiber Kürzl aus Bärnbach unter Anspruchsverzicht zurückgezogen. Einen von Red Bull vorgeschlagenen Vergleich hat Kürzl wenige Stunden davor zurückgewiesen: "Ich glaube, sie haben gerechnet, daß wir bis zumObersten Gerichtshof gehen.'' Zur Vorgeschichte: Red Bull verfolgt seit längerem Gastwirte, die angeblich andere Energy-Drinks in Mixgetränken als Original Red Bull ausschenken. Detektive führen in Auftrag von Red Bull Testkäufe in Östemichs Szene-Gastronomie durch. Im Sommer 1997 bekam auch Gerwin Kürzl eine Klage ins Haus: Kürzl, selbst ausgebildeterJurist nahm den Kampf 'gegen den Red-Bull auf.Nach einem zweijährigem Hin und Her zwang der Wirt vor wenigen Tagen den Getränke-Riesen in die Knie. Furcht vor Verurteilung! Kürzl: "Grund für den Rückzug war wohl, daß Red Bull ein Urteil befürchtete, daß auf die vielen anderen laufenden Verfahren BeispieIwirkung hätte.' Manfred Hückel, Geschäftsver- antwortlicher von Red Bull in Österreich, kontert: "Wir haben bis jetzt alle rund 30 Klagen gewonnen. Kürtl kan auf sich Stolz sein, er ist aber ein Einzelfall.Unseren Privatdetektiven ist bei Testkäufen ein Fehler unterlaufen.'' Auch Kürzl sprach in der letzten Verhandlung vom November des Vorjahres von Fehlverhalten der Detektive: "In der nicht mehr zustandegekommenen Verhandlung wollten wir Red Bull eine sittenwidrige Vorgangsweise nachweisen." Red Bull werde nur in Dosen undd kleinen Flaschen verkauft. "Wir brauchen aber aus Gründen der Abrechnung und Hygiene Container.'' Mit einem Gutachten eines Lebensmitteltechnikers wollte Kürzl beweisen, daß ein Umfüllen von Red-Bull-Dosen in Container gesundheitsgefähr- dent sei. Dazu Hückel: "Wir machen mit unserer Markenpflege weiter wie bisher." Rund zehn Klagen gegen Wirte hat Red Bull noch laufen.

© by Wirtschaftsblatt, 15. April 1999





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