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Red Bull holt sich in Polen den Stier zurück!

Der polnische Lebensmittelproduzent Gellwe hat sich einen der Stiere der Marke Red Bull "ausgeborgt".

Nach einem Gerichtsbeschluss muss er ihn nun zurückgeben.

Nachdem sich der Lebensmittelhersteller Gellwe aus Zabierzów bei Krakau für die Marke seines American Energy Drinks eines Red Bull-Stiers bemächtigt hatte, ging der Hersteller des weltweit bekannten Aufputschdrinks made in Austria seinerseits vor Gericht.

Obgleich Red Bull ausschliesslich in Flüssigform erhältlich sei, während es den Gellwe-Energiedrink nur als Pulver gäbe, könnten Konsumenten irregeführt werden, argumentierte Andrzej Tomaszek, der Rechtsanwalt der österreichischen Firma.

Das bestätigt das Posting eines Internet-Surfers: "Der Drink sieht nicht nur aus wie Red Bull, er schmeckt auch so."

Das Krakauer Bezirksgericht hatte schon Ende 2001 ein einstweiliges Verkaufsverbot für den American Energy Drink verfügt.

Bis sich die beiden Parteien allerdings vor Gericht einigten, dauerte es ein Jahr. Letztendlich hat sich Gellwe nun verpflichtet, den Bullen nicht mehr zu verwenden.

Keine Prozess-Scheu

Der Prozess mit Red Bull war nicht der einzige, den Gellwe geführt hat.

Sein Kakao-Logo zierte eine Windmühle der Kakaoverpackung von Maspex, einem der grössten Lebensmittelunternehmen Polens.

Erst nach drei Jahren Gerichtsverfahren zeigte sich Gellwe einsichtig und entfernte das Bild der Windmühle aus der Verpackung. Ironie des Schicksals: Maspex selbst war wegen eines ähnlichen Vergehens von einem Unternehmen geklagt worden.

Auch Oetker hat bereits Beschwerde gegen Gellwe-Backhalbfabrikate eingebracht, deren Verpackungen allzu sehr der Traditionsmarke Oetker ähnelten.

(amp)
Aureliusz M. Pedziwol




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